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WUEST Yolaine

Analyse durch Artrinet des Werkes von WUEST Yolaine


            

Klassifizierung : A230-A290-A300-B190-B220-B190-C130-D110
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

WUEST Yolaine
WUEST Yolaine
www.yolainewuest.fr

Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A230 : Abstrakt Abstraktion mit Zeichen
Das Gesamtwerk bleibt Abstrakt, beinhaltet aber (oder besteht ausschliesslich aus): Symbolhaft, ikonisch werdende Zeichen
Übergang vom einfachen Schriftelement zum erzählend-symbolhaften (Jean Fautrier, Alfred Manessier, Alechinsky, Ch. Dotremont, A.R. Penck, Wenda Gu, ...).
A290 : Figurale Kunst Imaginäre Kunst Visionär, mediumin, fantasmatisch
Monster bzw. Kreaturen des Schlafes konkretisieren sich in einem Formalismus, der realistischer ist, als in A280 (Matta, Max Ernst, Gustave Moreau, Paul Delvaux, Dado, Vito Tangiani, ... oder die jüngeren "Fiktionisten": Mariko Mori, ...).
A300 : Figurale Kunst Imaginäre Kunst dem "historischem Surrealismus" verwandt
die von sämtlichen Zügeln befreite Vorstellungswelt konkretisiert sich in "über-realistischen" Bildern (Salvador Dali, René Magritte, Alfred Courmes, …).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B190 : Materialität Strukturiert Linien / Ebenen / Zeichnung
Wichtigkeit der Linien, die Farbfeldern oder den in ihnen enthaltenen Zeichnungen Struktur geben (R.Indiana, P. Stampfli, V. Adami, H. Télémaque, M. Sanejouand, Aki Kuroda,...).
Oder auch die Wichtigkeit des "Strichs" für die Zeichnung (Hans Bellmer, Pierre Klossowski, J.L.Guitard,...).
B220 : Materialität Strukturiert Vorrang der Volumina
Besonders in Skulpturen und Assemblagen. Ganz besonders in "Minimal Art" und deren abgeleiteten Kunstrichtungen (Sol Le Witt, Tony Smith, …).
B190 : Materialität Strukturiert Linien / Ebenen / Zeichnung
Wichtigkeit der Linien, die Farbfeldern oder den in ihnen enthaltenen Zeichnungen Struktur geben (R.Indiana, P. Stampfli, V. Adami, H. Télémaque, M. Sanejouand, Aki Kuroda,...).
Oder auch die Wichtigkeit des "Strichs" für die Zeichnung (Hans Bellmer, Pierre Klossowski, J.L.Guitard,...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C130 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Introspektive ausgerichtet ist :
innere Landschaften, Gefühle, Empfindungen (Arpad Szenes, ...), Ausgeglichenheit ("Monochrome" von Yves Klein, ...), Gleichgewicht ("Mandalas" von Augustin Lesage oder Adolf Wölfli, ...), Erinnerung (Boltanskis "Dosen", ...) Für die Suche nach einem "empfundenen" Gleichgewicht.


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D110 : über das Signifikat mit unterschiedlichen Spiritualitäten, oder weniger ausgeprägter Religiosität
(von Barnett Newman bis Mark Rothko, von Roman Opalka bis Arnulf Rainer, ...).

WUEST Yolaine
www.yolainewuest.fr