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NASCA

Analyse durch Artrinet des Werkes von NASCA


            

Klassifizierung : A190-A230-B180-C120-C130-C180-D110
(Jeder Code kann Zwecks der Zuordnung in der
allgemeinen Klassifizierung einzeln angeklickt werden.)

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Der erklärende Text , der mit jedem der vier analysierten Kriterien verbunden ist ( A-Formalismus, B-Materialität, C-Engagement , D-Kommunikation ) gibt die Position des Künstlers in der Kunstgeschichte und erinnert eventuell an die Kunstrichtungen , denen sie sich anschließt , oder an die Namen der Künstler die sich in einer ähnlichen Betrachtungsweise ausgedrückt haben.


A : FORMALISMUS
Welcher Typ der Formalisierung eines Werkes enthüllt sich beim Betrachten vom ersten Augenblick an? Eher der Abstrakte, eher der Bildliche, etc? (geordnet vom "immateriellsten" zum "realistischsten").
A190 : Abstrakt Unkonstruierte Abstraktion : "Informel" Mischung aus Stoffen, Flecken und "Gestischer Kunst"
(Willem De Kooning, Clifford Still, Antoni Tapiès, Bengt Lindström, Riopelle, Olivier Debré, ...).
A230 : Abstrakt Abstraktion mit Zeichen
Das Gesamtwerk bleibt Abstrakt, beinhaltet aber (oder besteht ausschliesslich aus): Symbolhaft, ikonisch werdende Zeichen
Übergang vom einfachen Schriftelement zum erzählend-symbolhaften (Jean Fautrier, Alfred Manessier, Alechinsky, Ch. Dotremont, A.R. Penck, Wenda Gu, ...).


B : MATERIALITÄT
Beim zweiten Kriterium geht es um die Materialität von dem , was zu sehen gegeben ist. Geht es um Konzept pur , um Materienspiele , um entwendete Objekte , usw. (vom "Immaterialischsten" zum "Realsten" kodifiziet)
B180 : Materialität Gemischte Materialität : Strukturiert/ Unstrukturiert
Werke, deren "Unstrukturiertheit" "strukturiert" ist und umgekehrt (Wiederholungen von Formen, Zeichen, Materien... Viallat, Toroni, Degottex, Hantaï,...).


C : ENGAGEMENT
In welchem Verhältnis Körper/Geist drückt sich der Künstler in seinem Werk aus? Geordnet vom "Intellektuellsten" zum "Körperlichsten" , zum Beispiel vom "Conceptual Art" zum "Body Art", ...
C120 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Projektive ausgerichtet ist :
Traumkunst, Poesie, Lyrik, die Erfahrung des halluzinogenen... zur "Projektivierung" einer Innerlichkeit (Henri Michaux, Wols, ...).
C130 : Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Stärker der Intellektualität/ dem Wesen zugewandt Innere Arbeit, die eher auf das Introspektive ausgerichtet ist :
innere Landschaften, Gefühle, Empfindungen (Arpad Szenes, ...), Ausgeglichenheit ("Monochrome" von Yves Klein, ...), Gleichgewicht ("Mandalas" von Augustin Lesage oder Adolf Wölfli, ...), Erinnerung (Boltanskis "Dosen", ...) Für die Suche nach einem "empfundenen" Gleichgewicht.
C180 : Stärker zur Körperlichkeit/ den Sinnen Durch den Ausdruck einer offenbarten Sinnlichkeit, wenn nicht sogar einer bekennenden Sexualität
- gleichwohl faktuel ("l'Origine du monde" von Courbet, Lucian Freud, John Kacere, P. Klossowki, David Salle, Gilbert and George, ...),
- symbolisch (Paul Armand Gette, Andreas Serrano, ...),
- humoristisch (das "cerveau" von Gilles Barbier, der "globe" de Boyd Webb, ...),
- oder "realistisch" (manche "Body-Künstler" wie Otto Muehl, die "Installationen" von Paul Mc Carthy, die Videos von Zoran Naskovski, ...), ...


D : KOMMUNIKATION
Drückt der Künstler die feste Absicht aus, über seine Werke eine beliebige Botschaft vermitteln zu wollen?
(geordnet vom "spirituellsten" zum am ausgesprägtesten "Gesellschaftbezogenen").
D110 : über das Signifikat mit unterschiedlichen Spiritualitäten, oder weniger ausgeprägter Religiosität
(von Barnett Newman bis Mark Rothko, von Roman Opalka bis Arnulf Rainer, ...).

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